Am 18. Juni 2026 fand die Fachtagung: „Zielkonflikte bei Energiewende und Infrastrukturausbau in Landschaftsräumen: Lösungsinstrumente der Landschafts- und Umweltplanung“ an der Universität für Bodenkultur in Wien statt. Klimawandel, Energiewende und Infrastrukturausbau erhöhen den Druck auf die Landschaft und damit das Konfliktpotenzial zwischen Klima- und Naturschutz. Gleichzeitig gehen uns zunehmend Spielräume verloren.
Die Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsarchitektur (ÖGLA) brachte Fachleute aus Planung, Behörden und Wirtschaft zusammen, um genau diese Spannungsfelder zu beleuchten und landschaftsplanerische Lösungsansätze zu diskutieren. Susanne Scherübl-Meitz (Büro Dr. Paula) nahm an der abschließenden Podiumdiskussion mit Wissenschafter*innen, Projektwerber*innen und Juristen Teil.
Klar hervor ging die bedeutende Rolle der Raumplanung zur übergeordneten, strategischen Planung in den Bereichen Verkehrsplanung und Klimaschutz sowie zur langfristigen Sicherung von potenziellen Ausgleichsflächen und Lebensraumkorridoren.
